Jüdischer Friedhof in Burg auf Fehmarn

Allgemeine Informationen

Übersicht

Burg auf Fehmarn

Standort

Schändungshistorie

Schändungen insgesamt
6
Letzter Vorfall: 28. August 2023
Klassifikationen insgesamt
4
Am häufigsten: Beschädigung (67%)
  • unbekannte Schändung

    Unbekannte haben auf dem Jüdischen Friedhof auf Fehmarn Gräber geschändet. Sie warfen mehrere Skulpturen und Engelsfiguren um, nahmen die auf den Gräbern abgelegten Steine

    Quellen
    • Fehmarnsches Tageblatt, Grabschändungen auf Jüdischem Friedhof Fehmarn: Polizei ermittelt, 13. September 2023

  • Beschädigung
    Zweckentfremdung

    Überbauung des Friedhofs durch einen Parkplatz und einen Radweg.

    Quellen
    • Landesamt für Denkmalpflege Schleswig-Holstein, Nr. 29010, E-Mail vom 23.11.2010
    • Landesamt für Denkmalpflege Schleswig-Holstein, Nr. 29010, E-Mails vom 20.7.2011 und 22.7.2011
    • Landesamt für Denkmalpflege Schleswig-Holstein, Nr. 29010, E-Mail vom 27.2.2017
    • Landesamt für Denkmalpflege Schleswig-Holstein, Nr. 29010, E-Mails vom 24.1.2017, 8.3.2017 und 30.3.2017

  • Beschädigung
    Diebstahl

    Unbekannte trennten die Texttafel vom Findling ab und entwendeten sie. Zudem beschmierten sie den Gedenkstein mit weißer Chemiefarbe. An der Stelle fand sich außerdem eine Platte

    Quellen
    • Stadtarchiv Fehmarn, Mail vom 17.11.2009
    • Stadtarchiv Fehmarn, Aktennotiz vom 18.3.2019

  • Beschädigung

    Unbekannte beschädigten die Bronzeplatte mit Steinwürfen.

    Quellen
    • Stadtarchiv Fehmarn, Schreiben der Polizei an den Burger Bürgermeister vom 22.6.1959, zitiert nach Svea Christophersen, Ein Stein gegen das Vergessen? Die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Burg auf Fehmarn und des jüdischen Friedhofs (Wettbewerbsarbeit um den Preis des Bundespräsidenten 1993, Stadtarchiv Fehmarn, M 324), 1993

  • Zweckentfremdung

    Katastermäßige Festschreibung der Aufspaltung des Friedhofsgeländes in den Teil „Ehemaliger jüdischer Friedhof 1800–1879“, und „An der L I 0 61“ (vormals Sundchaussee, später K

    Quellen
    • Stadtarchiv Fehmarn, Veränderungsnachweis vom 13.1.1958

  • Beschädigung
    Zweckentfremdung

    In der NS-Zeit übernahm die Stadt Burg das Friedhofsgelände und führte es einer landwirtschaftlichen Nutzung zu, die nachweislich wenigstens bis 1958 andauerte.

    Quellen
    • Christophersen, Svea: Ein Stein gegen das Vergessen? Die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Burg auf Fehmarn und des jüdischen Friedhofs (Wettbewerbsarbeit um den Preis des Bundespräsidenten 1993, Stadtarchiv Fehmarn [StF], M 324), S. 35

Zusätzliche Informationen zum Friedhof

Zusätzliche Informationen
Keine weiterführenden Informationen vorhanden.
Referenz

Zitation

Net Olam. (2025). Jüdischer Friedhof in Burg auf Fehmarn. Abgerufen von http://localhost/friedhoefe/juedischer-friedhof-in-burg-auf-fehmarn
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